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Workshop: „Von der Willkommenskultur zur Integrationskultur: Neue Wege im ehren- und hauptamtlichen Flüchtlingsengagement“


Die Anforderungen und der Bedarf an die ehren- und hauptamtliche Flüchtlingsbegleitung haben sich in den vergangenen Jahren stark gewandelt. Neue Ehrenamtliche gewinnt man schwer und viele Ehrenamtliche beenden ihr Engagement aus Überforderung oder Enttäuschung.

Doch die Begleitung von Zugewanderten ist wichtig, damit die Alltagsintegration in Deutschland gelingt. Integrationskultur ist jedoch mühsam, oft frustrierend und langwierig – anders als in der Willkommensphase der Geflüchteten.
Diese Veränderungen – und die interkulturellen Hintergründe mancher Erwartung und Verhaltensweise – stellen alle Beteiligten vor neue Herausforderungen, die man leichter angehen kann, wenn man sie sich bewusst macht.  
An diesem Punkt setzt der interaktive Workshop, geleitet von Dr. Imke Lode, Beraterin, Coach und Trainerin für interkulturelle Kompetenzen, an.

Wann? am Dienstag, den 18.09. von 16 bis 20:00 Uhr (ausgebucht)

Wo?    Kinderschutzzentrum, An der Untertrave 78 (Möglichkeiten zum Parken (kostenpflichtig) gibt es auf dem Gelände der MUK)

Zusatztermin: Dienstag, den 25.09. von 16-20:00 Uhr im SOFA, St. Annenstr. 1

Anmeldung bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon unter: 0451 / 3050405.

Vortrag mit anschließender Diskussion – mit Fatima Emari

Frauen im Islam – Zwischen Selbst- und Fremdbestimmtheit“

Wer ist die muslimische Frau?

Scheinbar unverrückbare Deutungsmuster dominieren den Diskurs um dieses brisante Thema. Denn eines scheint sicher: die sogenannte Frauenfrage ist ein zentraler Prüfstein der Integrationsfähigkeit.

An diesem Abend wird die Thematik Fragen zu Geschlechterrollen im Islam allgemein in einen theologischen Kontext gesetzt und reflektiert, wie Vorurteile und Zuschreibungen zustande kommen.

Welche übergeordneten Diskurse  werden dabei beispielsweise in den Medien ausgetragen? In wieweit wirken diese auch auf ehrenamtliche Begleiter*innen von Geflüchteten? Neben der Erarbeitung gewisser kultureller Muster und religiöser Hintergründe zielt der Vortrag mit anschließender Diskussion über den Erkenntnisgewinn hinaus auf gegenseitiges Verständnis und einen leichteren Umgang miteinander.

Die Referentin Fatima Emari ist in Damaskus geboren, in Hamburg aufgewachsen und engagiert sich seit Jahren im interreligiösen Dialog. Als Bildungswissenschaftlerin hat sie sich intensiv mit den Themen Transkulturalität und migrationsbedingte Mehrsprachigkeit beschäftigt.  

Wann? am Donnerstag, den 27.09. von 18 bis 20:00 Uhr

Wo?       Kinderschutzzentrum, An der Untertrave 78

Anmeldung bitte unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Telefon unter: 0451 / 3050405. Die Veranstaltung ist kostenlos.

Möglichkeiten zum Parken gibt es auf dem Gelände der MUK (kostenpflichtig).

 

Zusammen ist weniger allein - Gemeinsam gegen Einsam

 

Einsamkeit ist eines der wichtigsten gesellschaftlichen Probleme der Moderne. In einer gemeinsamen Aktion von ePunkt, seinen Mitgliedsverbänden und weiteren Partnern soll dieses Thema unter verschiedenen Aspekten und Formaten aufgegriffen und eine „Gemeinsam-gegen-Einsam“ Initiative für Lübeck angestoßen werden. 

MI 12.12.18 00 Uhr

Die stille Katastrophe der Alterseinsamkeit 

Besonders Ältere haben den rasenden Veränderungszyklen der globalisierten Welt oft wenig entgegenzusetzen  und bleiben vereinsamt in ihren Milieus zurück. Die Versorgung älterer Menschen durch vertraute Familienmitglieder in der Nachbarschaft ist längst eine Seltenheit.  Muss Prävention gegen Alterseinsamkeit in der Mitte des Lebens beginnen? Aber wie? Und was tun, wenn dies nicht geschehen ist? 

Moderation: Peter Delius

Einleitung mit einer Textlesung

Expertengespräch mit Impulsreferaten: 

Dr. Janosch Schabin, Marburg ; Marion Boehrk- Martin, Lübeck

Moderation: Dr. Peter Delius  

Eintritt: 6/3 Euro  Ort: VHS Falkenplatz


Mi 16.01.19 00 Uhr

Die Einsamkeit der Flüchtenden 

Die Fluchtwelle von Millionen ist die Flucht von unendlich vielen einzelnen Menschen. Deren Flucht aus der vertrauten Heimat ist oft verbunden mit inneren Verkapselungen und Deformierungen. Was macht Flucht mit  Menschen, die sich über Monate nur auf sich selbst verlassen konnten? Welche Entwicklungswege gibt es vom Einsam zum Gemeinsam im fremden Land? 

Einleitung mit einer Textlesung

Expertengespräch mit Impulsreferaten:

Hend Alkhabbaz, Fürstenwalde (angefragt); Christian Jakob,TAZ Berlin; Dr. Peter Delius, Lübeck

Moderation: Jahan Mortezai

Eintritt: 6/3 Euro  Ort: Gemeinnützige oder Willy-Brandt-Haus (angefragt)


Mi 06.02.19 00 Uhr

Allein unter Allen. Einsamkeit in der Pubertät 

Kaum ein Lebensalter ist im Rückblick so unbeliebt wie die Pubertät. Die Schwelle zum Erwachsensein ist nicht selten bestimmt durch einen Tunnel der Einsamkeit, ausgelöst durch Gefühle von Nichtzugehörigkeit und Unzulänglichkeit. Das war schon immer so und ist es immer noch. Wie lösen Jugendliche heute ein altes Problem? Wie kommen sie klar und wann brauchen sie Hilfe?

Einleitung mit einer Textlesung

Expertengespräch mit Impulsreferaten:

Prof. Michael Schulte-Markwort, Hamburg und Valeria Schulz, Lübeck 

Moderation: Dr. Peter Delius

Eintritt: 6/3 Euro  Ort: NN


MI 27.02.18 00 Uhr 

Der vierte Lübecker Nachbarschaftspreis 2019 

Nachbarschaft bietet strukturell gute Voraussetzungen für weniger Einsamkeit: Vertrauen durch das soziale Nebeneinander, Berührungsflächen durch gemeinsame Laufwege, Handlungsräume durch gemeinsame Themen im Viertel. Dies könnte Grundlage für Gemeinsamkeit und Engagement sein. Aber nicht immer gelingt dies und auch nicht überall. Was könnte Gemeinsamkeit fördern? Auf welche Weise können Raumplanung, Regiestrukturen oder soziale Initiativen die Kommunikation unter Nachbarn erleichtern? Wie kann die Armut von Alleinlebenden gemindert werden durch Organisation von Teilen und Teilhabe? Wie sehen Häuser und Straßen aus, die Einsamkeit vermeiden und Miteinander fördern?

Eintritt: frei (geladene Gäste)  Ort: Audienzsaal

Glückssuche und Vereinzelung: Metropolen in Zeiten der Globalisierung

Andrej Holm (Berlin)

Eröffnung durch den Sozialminister von SH, Heiner Garg (Kiel)  und die Lübecker Stadtpräsidentin, Gabi Schopenhauer (Lübeck)  

Einleitung: Dr. Peter Delius 

Moderation: Sigi Fischer



 
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